Barbara erzählt, wie es ist einen Myosuit zu Hause zu haben

Barbara ist 38 Jahre alt und hat Multiple Sklerose. Ende 2018 hatte sie im Rahmen einer Studie an der Uniklinik Zürich eine Stammzelltransplantation wegen ihrer sehr aggressiven Multiplen Sklerose durchführen lassen und hatte mit viele Komplikationen zu kämpfen. Seither versucht sie wieder zu Kräften zu kommen – jetzt auch mit dem Myosuit.

Seit fast 2 Monaten hat sie einen Myosuit zu Hause. In einem Interview haben wir sie zu ihren Erfahrungen befragt. Wir wollten wissen, wie es ist mit einem Myosuit zu Hause, was ihr besonders gefällt und was sie noch alles erreichen möchte. Erfahre, was Barbara dazu sagt.

Wie bist du auf den Myosuit aufmerksam geworden?

Zwei Kolleginnen, welche ich von meinen Aufenthalten in der Reha-Klinik in Valens kenne, haben mich darauf aufmerksam gemacht.

Was war der Ausschlag, dass du ihn testen wolltest?

Ich bin sofort Feuer und Flamme gewesen und wollte den Myosuit unbedingt testen, da ich mir davon Versprach, länger und intensiver trainieren zu können. Normalerweise ermüde ich beim Training sehr rasch, vor allem die Beine und der Rumpf.

Wie war es, den Myosuit das erste Mal zu tragen?

Barbara im Myosuit
Barbara mit dem Myosuit

Ich bin überrascht gewesen, wie eng der Anzug um den Körper geschnallt wird und wie stark der Ruck ist, wenn sich die Seile entlang der Beine spannen. Ich konnte sofort aufrechter Gehen und das erste Mal seit Wochen wieder alleine Treppensteigen.

In deinen Worten: Was gibt dir der Myosuit?

Der Myosuit wird so satt um die Taille befestigt, dass er mir viel Stabilität verleiht. Durch die Unterstützung des Anzuges kann ich die Bewegungen viel natürlicher ausführen und mein Körper lernt wieder, wie richtiges Gehen funktioniert.

Warum hast du dich entschieden, den Myosuit zu kaufen?

Schon vor Ablauf des Test-Monates wusste ich, dass ich den Myosuit kaufen will. Ich konnte bereits nach der kurzen Zeit immer mal wieder länger, aufrechter und flüssiger Gehen. Da wollte ich dranbleiben und weitertrainieren.

Was ist dein persönliches Ziel?

Mein Ziel ist es, ab September wieder selbständig wohnen zu können. Ab Sommer ist ein Praktikum geplant. Dafür benötige ich allgemein mehr Ausdauer und auch Kraft, um im Haushalt tätig zu sein. Ich habe ja auch mal Hunger. 😉

Wie waren die ersten Monate mit dem Myosuit zu Hause?

Ich mag die Abwechslung. Mal übe ich eine möglichst lange Strecke ohne Pause zu gehen, mal versuche ich mich an Kniebeugen oder Stabilitätsübungen. Gerne lasse ich mich auch von den Trainingsplänen von MyoSwiss inspirieren. Ich habe einige Übungen zuerst mit meiner Physiotherapeutin ausprobiert. Danach konnte ich mir ein kleines Programm zusammenstellen.

Welche Fortschritte konntest du schon feststellen?

Ich kann besser Treppensteigen und das seit dem ersten Tag mit Myosuit. Ansonsten hat sich meine Gehstrecke etwas verlängert und mein Gang ist aufrechter.

Was würdest du anderen empfehlen?

Dass sie sich auf das Abenteuer Myosuit einlassen sollen. Es ist eine ganz andere Art des Trainings. Der Anzug ermöglicht es, Übungen auszuführen, welche ansonsten nicht oder nur schwer möglich wären. Das macht Spass und stärkt das Selbstvertrauen. Ganz wichtig: Du trainierst, nicht der Myosuit. Willst du Erfolge, musst du hart dafür arbeiten.

Schau dir an wie Barbara den Myosuit zu Hause einsetzt

Du möchtest mehr über den Myosuit erfahren – alle Informationen rund um den Myosuit findest du hier.

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